Macken, Kratzer und Beulen

Eine Reise hinterlässt Spuren ...


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Unsere ergoBotschafter berichten über die Spuren, die das Abenteuer hinterlässt. Am Fahrzeug, aber auch an ihren ergoTRAURINGEN


Spuren in uns und an unserem Zuhause

Inzwischen sind wir schon eine ganz Weile unterwegs, haben einige Länder bereist und viele neue Dinge entdeckt. Klar, dass das nicht spurlos an uns vorbeigeht. Die Erinnerungen werden uns noch lange begleiten und noch oft werde ich an unsere Reise zurückdenken.

Aber nicht nur bei uns zeigen sich die ersten Spuren der Reise, auch unser Zuhause, unser Fahrzeug, musste schon einiges mitmachen. Wenn man genau hinschaut, sieht man ihm die letzten 25 000 km und die ein oder andere Begegnung an. Die vielen Äste und Zweige, vor allem in engen Waldwegen, haben Kratzer auf dem Lack hinterlassen. Manche schmalen Wege haben sich gelohnt und uns zu tollen Plätzen geführt, andere waren eine Sackgasse und wir mussten rückwärts wieder zurück, bevor es zu eng für unseren LKW wurde. Komischerweise waren die Wege beim rückwärts Zurückfahren immer nochmal enger als beim Reinfahren. Zwar sieht unser auf Hochglanz poliertes Hochzeitsfahrzeug mittlerweile eher nach einem Reisefahrzeug aus, geärgert haben wir uns aber über keinen einzigen Kratzer. Irgendwie gehört das einfach dazu.

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Spuren von anderen

Begegnungen mit anderen Fahrzeugen mussten wir leider auch schon machen. Einmal hat uns ein anderer LKW in Marokko den Rückspiegel abgefahren. Das war zwar ärgerlich, weil jeder Spurwechsel und jede Kreuzung mehr oder weniger ein Blindflug wurde, hat sich aber mit etwas Kleber und dem Badspiegel wieder reparieren lassen. Die dickste Beule haben wir vorne an der Stoßstange abbekommen. Da parkt man auf der Durchreise in Deutschland mal kurz am Straßenrand und hinterher ist die Stoßstange verbogen und es liegen Scherben eines Rücklichts vor unserem Fahrzeug. Wie das passieren konnte und wo der Zettel mit Entschuldigung und Telefonnummer des Unfallverursachers hingekommen ist, kann ich leider auch nicht sagen. Trösten kann mich da nur, dass der Schaden bei unserem massiven LKW relativ gering ist, die „Beule“ am Verursacher aber doch etwas größer ausgefallen sein muss. Wir haben es dann einfach mal als Teil des Abenteuers und der Reise abgehakt.

 

Spuren von Abenteuer

Vor jeder Abfahrt gehe ich einmal ums Fahrzeug, um zu kontrollieren, ob alles okay ist und wir nichts mehr draußen liegen haben. Der Rost erinnert mich dann an die tollen Plätze direkt am Meer, bei denen der Wind und die Wellen das Salzwasser über das ganze Auto verteilt haben (und ein bisschen an die grauen Tage bei denen wir in Schnee und auf Salzstraßen gekommen sind). Der feine Staub in jeder noch so kleinen Rille erinnert mich an die Zeit in der Wüste und die Fahrten im losen Sand. Und der Dreck an den Reifen erinnert mich an tolle Übernachtungsplätze in der Natur.

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Spuren an unseren Ringen

Nicht nur unser Fahrzeug, sondern auch der Ehering wird nicht geschont, vor allem bei mir. Egal ob beim Schrauben am Fahrzeug, beim Holzhacken, Geschirrspülen oder Steine Rumtragen begleiten uns unsere Ringe und werden nicht zur Seite gelegt.

Die Ringe haben schon einige kleine Kratzer und Macken bekommen und können schon jetzt ihre eigene Geschichte erzählen. Für mich gehört der Ring zum täglichen Leben dazu und das darf man ihm auch ansehen. In den ersten 9 Monaten durften wir und unsere ergoTRAURINGE schon einiges erleben.

Die Spuren der Reise werden uns hoffentlich noch lange an diese tolle und spannende Zeit erinnern.

 

Benedikt

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